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Kartoffelbauer

Xaver Kröll

Die Kartoffel

Xaver Kröll

Kartoffelbauer

Kartoffeln, Hühner und Blasmusik

Der Bauernhof von Xaver und Angelika Kröll im niederbayerischen Buchhofen ist auf Kartoffeln spezialisiert: Für REWE Regional baut die Familie die spätreife Sorte „Jelly“ an, die erst Anfang Oktober das Licht der Welt erblickt und dann bis in den Mai hinein gelagert und im Markt verkauft werden kann. „Sie hat schön gelbes Fleisch, ist sehr schmackhaft und vielseitig einsetzbar: Daheim machen wir daraus zum Beispiel Kartoffelsalat, Auflauf, Puffer, Bratkartoffeln, Pommes, Suppe – einfach alles“, erzählt Xaver Kröll. Neben Speisekartoffeln produziert der Landwirt auch Saatkartoffeln: Aus der ersten Generation Mutterknollen entstehen Tochterknollen, die er über den Winter einlagert und im Frühjahr wieder im Acker einsetzt. Die Töchter bilden wieder Töchter, und so vermehrt Kröll über viele Generationen seine Saatkartoffen, bis die Zahl ausreicht zum Verkauf an andere Höfe. 

Der Bauernhof

Den Boden schonen und aktivieren

Die Krölls bewirtschaften 80 Hektar Land. Sie halten eine vierjährige Fruchtfolge ein,  das heißt: Auf ein- und derselben Fläche bauen sie nur alle vier Jahre Kartoffeln an. Zwischenfrüchte sind der Ölrettich, der im Winter stehen bleibt, um den Boden zu durchwurzeln und als Gründünger zu dienen; es folgen Eliteweizen, Zuckerrüben und Erbsen. „Wir haben ja das Glück, in der Gäubodenregion zu wirtschaften: Unsere tiefgründigen homogenen Lössböden mit feinkrümeliger Struktur sind unser wertvollstes Gut. Das gilt es natürlich zu bewahren“, sagt Xaver Kröll. „Die Fruchtfolge sorgt für ein reges Bodenleben: Regenwürmer und diverse Kleinstlebewesen verwandeln Pflanzenreste zu Humus, sie lockern die Erde und sorgen für eine gute Wasserführung und -speicherung.“  

Rückkehr der Hühner

Seit jeher war der Kröllsche Hof ein Mischbetrieb mit Ackerbau, Kühen, Hühnern und Schweinen gewesen. In den 1960er-Jahren schafften Xavers Eltern das Vieh nach und nach ab, zuletzt trennten sie sich vor rund 20 Jahren von den Schweinen. Xaver und seiner Frau fehlten die Tiere nicht, doch dann meldete sich die nächste Generation zu Wort: „Unsere Kinder Simon, Philipp, Maya und Gloria beschwerten sich, ein Bauernhof ohne Tiere sei doch langweilig! Sie haben schließlich dafür gesorgt, dass wir jetzt wieder einen gackernden Hühnerhaufen auf dem Hof haben – und unordentlich zerscharrte Blumenbeete“, berichtet Kröll amüsiert.

Zünftige Musik auf dem Hof

Die Teenager-Söhne sorgen auch sonst oft für Stimmung auf dem Hof. Sie spielen Tenorhorn und Trompete in einem bayerischen Blasmusikorchester. „Sogar auf der Messe ,Grüne Woche‘ in Berlin sind die beiden schon mal aufgetreten“, erzählt der Vater stolz. „In der Bayernhalle war mit Abstand am meisten los, eine Stimmung wie im Oktoberfest-Zelt – naja, wir Bayern wissen halt, das Leben zu genießen, mit zünftiger Musik, Bier und gutem Essen!“ 

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