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Apfelbauer

Thomas Giese

Der Apfel

Thomas Giese

Apfelbauer

Äpfel, Kirschen & Co. aus Werder:
Festliche Blüte, reiche Ernte

Seit 1879 lädt die brandenburgische Stadt Werder an der Havel jeden Frühling zum großen „Baumblütenfest“ ein. Eine Woche lang feiern Hunderttausende im Zentrum und in den umliegenden Plantagen die pink-weiße Blütenpracht der Obstbäume. Auch die Gärten von Thomas Giese im dörflichen Ortsteil Glindow werden dann zur Festzone: „Die Besucher gehen zwischen den Bäumchen spazieren, picknicken mit Obstwein und Kuchen, und umherziehende Musiker machen Stimmung: Dieses Jahr hatten wir einen singenden Gitarristen zu Gast“, erzählt der Obstbaumeister und Geschäftsführer der Havelfrucht GmbH. Zur Blütezeit besuchen ihn auch unzählige summende Freunde: „Imker parken im April und Mai ihre Honigbienen-Kästen bei uns. Obendrein helfen Wildbienen bei der Bestäubung: Zusammen mit dem NABU haben wir für sie mehrere Insektenhotels errichtet.“

Der Bauernhof

Vom Baum in den Mund

Die Früchte ihrer Fleißarbeit zeigen sich im Sommer: Die Süßkirschen reifen ab Juni, die Pflaumen ab Ende Juli und die ersten Äpfel ab August. Jene drei Obstarten baut Havelfrucht auch für REWE-Märkte in der Region an. Außerdem: Birnen, Sanddorn, Erdbeeren, Him- und Brombeeren. Mit 70 Hektar Anbaufläche bilden Äpfel die Hauptkultur: „Piros, Delbar, Elstar, Pinova, Topaz, Jonagold und Idared“, zählt Giese alle Sorten in der Reihenfolge ihrer Reifung auf. Persönlich liegt für ihn der süße knackige Pinova vorn, der am Institut für Obstzüchtung in Dresden-Pillnitz durch die Kreuzung von Clivia und Golden Delicious entstand: „Ich brauche für mein Glück mindestens zwei Stück pro Tag, am liebsten direkt vom Baum in den Mund“, verrät Giese grinsend. 
Zwischen August und Ende Oktober gehen dem Bauern bis zu 100 Erntehelfer zur Hand. Die Bäume sind maximal 2,30 Meter hoch, so können die Pflücker bequem ohne Leiter arbeiten. Ein Erntezug mit fünf Waggons zieht die fruchtige Fracht durch die Reihen. Gieses kleiner Sohn fährt gern auf der Traktor-„Lok“ mit, während sich die Tochter lieber auf dem Pferderücken fortbewegt.

Bewässert mit Havelwasser

Der Name Werder bedeutet Flussinsel: Vier Havelseen umgeben den Stadtkern. Davon profitieren auch die Obstbauern ringsum, die ihre Felder mit Havelwasser bewässern dürfen. Gieses Plantagen liegen auf der Glindower Platte, einem Höhenrücken, der das Umland um etwa 30 Meter überragt. „Dadurch haben wir keine Probleme mit Frost, denn die Kälte sinkt in die Niederungen ab. Generell ist das Klima bei uns aber sehr mild und sonnenreich. Und unsere lehmigen Sandböden erwärmen sich schnell“, lobt er die örtlichen Bedingungen. Thomas Giese ist Obstbauer in vierter Generation, wollte nie etwas anderes machen und nie woanders wohnen. Er schätzt das dörfliche Leben, aber auch, dass Potsdam und Berlin quasi in „Kirschkernspuckweite“ liegen. Die Hauptstädter mit leckerem Obst zu versorgen, macht ihn besonders stolz. 

Frisch vom feld bis
in deinen REWE Markt

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