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Apfelbauer

Stefan Mietk

Der Apfel

Stefan Mietk

Apfelbauer

Die Obstgenossenschaft Obstgarten Orphalgrund eG

Der Obstgarten Orphalgrund eG liegt auf einer Anhöhe. Auf 96 Hektar Anbaufläche wachsen hier Äpfel, Pflaumen und Süßkirschen. In diesem Jahr wurde diese Genossenschaft in Thüringen der Arbeitsplatz von Stefan Mietk. Als Betriebsleiter sorgt der studierte Gartenbau-Ingenieur dafür, dass regionale REWE Märkte mit dem frischen Obst beliefert werden. 

„Von den angebauten Obstarten ist der Apfel, neben dem Steinobst, eine arbeitsintensive Kultur. Nach dem langen Erntezeitraum von Anfang September bis Ende Oktober erfolgt der Winterschnitt von November bis März. Im Frühjahr finden weitere vielseitige Kultur- und Pflegemaßnahmen statt. Sein Lieblingsapfel? „Der Pinova ist mein Favorit. Ein Exot, nicht so in aller Munde wie die klassischen süßen Sorten wie Jonagold. Dafür hat er einen ganz besonderen, würzigen und etwas herberen Charakter und bleibt relativ lange fest und knackig.“

Der Bauernhof

Ein Obst-Paradies

Das Obst profitiert von der guten Lage: Die Obstanlagen der Genossenschaft liegen am Rande der Fahner Höhe, einem 26 Quadratkilometer großen Naturraum. Ein anerkannter Obststandort, schon seit 200 Jahren. „Es gibt sogar ganz viel Historie: Im Jahre 1791 hat Pfarrer Sickler aus Kleinfahner den Süßkirschanbau begründet. Er pflanzte die ersten Süßkirschbäume und fand heraus, dass diese aufgrund des günstigen Klimas besonders gut gedeihen. Somit wurde der Grundstein für eines der größten Süßkirschanbaugebiete in Thüringen gelegt“, erzählt Herr Mietk. Die Fahner Höhe wurde zunächst zum Süßkirschen-Anbaugebiet, später kamen weitere Obstsorten dazu, die ebenfalls von dem guten Standort profitieren. Dieser zeichnet sich durch seine Hanglage und seine tiefgründigen, durchlässigen und kalkhaltigen Böden aus.

Endlich ernten

Als Betriebsleiter ist Herr Mietk, neben der Buchhaltung und Erfassung der täglich geernteten Mengen, auch regelmäßig in den Obstanlagen unterwegs. Das schönste an seiner Arbeit ist die Erntezeit der einzelnen Kulturen. Auch, wenn diese Zeit viel Stress bedeutet, ist es für ihn eine schöne Belohnung, die geernteten Früchte am Ende in der Hand zu halten. Denn anders als bei Gewächshauskulturen sind im Freilandanbau die Früchte während der Kulturzeit extremen Witterungseinflüssen schonungslos ausgesetzt. „Vor jedem angekündigten Unwetter, hoffe ich, dass es nur bei Starkregen bleibt und nicht in Hagel übergeht. Denn Qualität hat für unsere Genossenschaft oberste Priorität.“  

Zur Ernte trifft er sich jeden morgen um halb 7 mit seinen Erntehelfern. Derzeit sind es 47, sie kommen aus Polen und aus Rumänien. Er teilt sie auf Obstsorten und Anlagen ein. „Auch wenn mein polnisch nicht einwandfrei ist, schaffen wir uns trotzdem irgendwie zu verständigen“, sagt er und lacht. In den nächsten Stunden beaufsichtigt er die Ernte und widmet sich immer wieder der Qualitätskontrolle. Die Äpfel müssen optischen Standards entsprechen und sie sollten problemlos ein paar Tage in einer Küche liegen können, ohne an Qualität zu verlieren. Jeder Apfel, auf den die Qualitätsstandards nicht zutreffen, wird aussortiert und später als Industrieobst vermarktet. „Es werden ständig neue Apfelsorten entwickelt, die noch länger haltbar und geschmacklich noch intensiver schmecken. Ich bin gespannt, was da noch kommt“, sagt Stefan Mietk. 

Frisch vom feld bis
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