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Apfelbauer

Sonja Heimgartner

Der Apfel

Sonja Heimgartner

Apfelbauer

Rotbäckige Bodensee-Äpfel

Früher waren die Obstfelder ihrer Eltern ihr Spielplatz, heute sind sie ihr Arbeitsplatz, doch Arbeit und Vergnügen gehören für Sonja Heimgartner untrennbar zusammen. Aus jeder Zelle strahlt sie Lebensfreude und Gesundheit aus – wohl auch, weil sie ganz viel draußen ist und gerne, sehr gerne Äpfel isst: „Während der Pflückzeit bestimmt zehn bis zwölf Stück am Tag, sonst zwei bis drei.“

Der Bauernhof

Königin trifft Kanzlerin

In Friedrichshafen-Hirschlatt, sechs Kilometer nördlich vom Bodensee gelegen, baut die Familie Heimgartner neben Birnen und Zwetschgen überwiegend Äpfel an, darunter „Elstar“, „Braeburn“, „Gala“ und „Kanzi“ – eine Kreuzung aus Braeburn und Gala. Sie vermarktet ihre Früchte direkt, auch für das REWE-Sortiment aus der Region Bodensee. Mit Sonja ist bereits die vierte Generation im Familienbetrieb tätig. Sie lernte Gärtnerin der Fachrichtung Obstbau und erwarb später ihren Meistertitel. Einen weiteren Titel hatte Sonja immerhin für ein Jahr inne: 2011 wurde sie zur Bodensee-Apfelkönigin gekrönt. Mit weiteren Apfel-Hoheiten aus vielen Anbaugebieten Deutschlands besuchte sie auch Angela Merkel im Bundeskanzleramt zur traditionellen Apfelkorb-Übergabe.

Was Äpfel erröten lässt

Das milde ausgeglichene Bodenseeklima mit rund 1700 Sonnenstunden im Jahr ist für den Obstbau ideal. „Und da wir im Herbst sehr warme, sonnige Tage und kühle Nächte haben, bekommen die Äpfel besonders schöne rote Bäckchen“, freut sich Heimgartner. „Die großen Temperaturunterschiede fördern die Ausfärbung und Reifung.“ Die Bodenseebauern kennen aber auch Unwetter. Gegen Starkregen und Hagel, die den Früchten arg zusetzen, haben sie Netze aufgespannt. „Leider kriegen wir öfters Kritik zu hören, einige Leute finden den Anblick halt nicht so schön“, erzählt die Obstbäuerin.

Naschgarten für Bienen

Dass zwischen den Baumreihen bunte Sommerblumen wie Schmuckkörbchen und Kornblumen blühen, gefalle den Leuten dagegen schon. „Die Ästhetik ist aber nebensächlich. Die Blumen sollen den Bienen, von denen wir ja abhängig sind, zugutekommen, damit sie auch nach der Obstblüte genug Nektar finden.“ Generell achten die Heimgartners auf den Schutz der Natur nach den Regeln des integrierten Anbaus. Von Januar bis März führen die Bauern und ihr Team Baumschnittarbeiten durch, auch im Sommer werden noch mal Äste und auch Früchte reduziert, sodass alle übrigen möglichst viel Licht bekommen. Für Sonja Heimgartner ist die Ernte der Höhepunkt des Jahres. Sie ist stolz auf ihre rotbäckigen knackigen Äpfel: „Wir produzieren sie mit so viel Liebe, da muss man einfach hineinbeißen!“

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