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Tomatenbauer

Sebastian Beitz – Havelia Wollup

Die Tomate

Sebastian Beitz – Havelia Wollup

Tomatenbauer

Traumjob Tomatengärtner

Erst die Schularbeiten, dann ab ins Beet! Als Kind wühlte Sebastian Beitz vergnügt im elterlichen Garten in Dresden. Später machte er eine Gärtnerlehre und hängte noch ein Gartenbau-Studium dran. Eigentlich wollte er danach in seiner Heimatstadt an der Elbe bleiben, doch für die verlockende Stelle beim Tomatenproduzenten Havelia zog er 2009 bereitwillig in das Oderbruch. Mittlerweile leitet Beitz die sechs Hektar große Gewächshausanlage im brandenburgischen Letschin und hat damit seinen Traumjob gefunden. Allein schon, weil Tomaten sein Lieblingsgemüse sind: „Ich nasche an einem Arbeitstag bestimmt ein halbes Kilo Tomaten, so zwischendurch. Natürlich nur zur Qualitätskontrolle“, verrät er augenzwinkernd.

Das Gewächshaus

Hightech und Hummeln

In seiner Freizeit wandert der Ingenieur gern durch das Oderbruch. Das etwa 60 x 20 Kilometer große Binnendelta war eine sumpfige Wildnis, bis der „Alte Fritz“ das Land um 1750 großteils trockenlegen ließ. Seitdem wird zwischen den Flussarmen erfolgreich Gemüse angebaut. Von den fruchtbaren Böden profitieren Beitz und sein Team nicht – ihre Pflanzen wachsen auf keimfreiem Substrat – wohl aber von den über 1.600 Sonnenstunden im Jahr. 
In einem modernen Gewächshaus ist jede Menge Hightech im Spiel, von der automatischen Klimasteuerung bis zur genau dosierten Versorgung der Pflanzen mit allem, was sie benötigen. Doch für manche Aufgaben hält die Natur die besten Mittel beziehungsweise Mitarbeiter bereit: Hummeln fliegen summend von Blüte zu Blüte und bestäuben sie dabei, und weitere kleine Helfer wie Schlupfwespen machen sich über Schädlinge her. 

Alle Kraft in die Früchte

Arbeiten, die viel Fingerspitzengefühl erfordern, übernehmen bei Havelia hauptsächlich Frauen: Sie kniepen überzählige Blüten an den Rispen ab, wickeln die starkenwüchsigen Tomatenpflanzen um vertikale Stützschnüre und geizen Nebentriebe aus, damit die Pflanze ihre Kraft auf ihre Haupttriebe und Früchte konzentriert. 
Die Havelia GmbH wurde 2007 gegründet und ist seitdem Partner von REWE. Die Zentrale sitzt in Groß Kreutz, ein weiterer Tomatenbetrieb ist in Eiche bei Berlin. Das Team in Letschin baut drei Tomatensorten an, die Rispen-Cocktailtomate „Brioso“ auch für REWE Regional. „Sie hat viel Aroma und ein gutes Zucker-Säureverhältnis. Und ihre Schale ist schön dünn, ideal zum Naschen“, befindet Tomatenfan Sebastian Beitz. Der Betriebsleiter mag die roten Geschmacksgranaten aber nicht nur pur, sondern auch im Salat oder in der Nudelsoße. „Oder ich mariniere sie mit Olivenöl, Knobi, Salz und Pfeffer, fülle sie mit Käse oder Hack – und dann ab auf den Grill.“ 

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