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Kohlbauer

Ralf Westphalen

Der Kohl

Ralf Westphalen

Kohlbauer

Nordseeluft tut gut

Ralf Westphalen lebt bei Glückstadt an der Elbe in einem Dorf namens Blomesche Wildnis. Die Ländereien im heutigen Gemeindegebiet gehörten nämlich früher mal der Adelsfamilie Blome. Durch Eindeichungen im 17. Jahrhundert wurde aus dem wilden Schwemmland dann fruchtbares Kulturland: „Die Marsch hält Wasser und Nährstoffe fest“, erklärt Westphalen, „es spricht für unseren schluffigen Lehmboden, dass wir auf ein- und derselben Fläche seit über 50 Jahren Kohl anbauen.“

Der Bauernhof

Spitz, mild und lecker

Neben Blumenkohl kultiviert der Gemüsegärtner auf 8 bis 10 Hektar Spitzkohl, mit dem er auch REWE-Kunden der Region beglückt. „Spitzkohl hat im Vergleich zu seinem runden Verwandten, dem Weißkohl, zartere Blätter, und er schmeckt feiner und milder. Außerdem ist er verträglicher“, erklärt Westphalen die Vorzüge. Weder eingelegt, noch gekocht, sondern frisch mag er ihn am liebsten. Sein Tipp: „Salat aus geraspeltem Spitzkohl mit einem leichten Dressing und einer Handvoll gerösteter Kerne obenauf.“

Immer im April starten der Gärtner und seine Helfer mit den Frühpflanzungen. Zum Schutz vor Frost oder Hagel bedecken sie die Jungpflanzen für etwa einen Monat mit einem Vlies. Später werden die Kohlfelder per Hacke von Unkraut befreit, gedüngt und bei Bedarf beregnet. Nach zehn bis zwölf Wochen sind die ersten spitzen Köpfe erntereif, im Sommer verkürzt sich die Kulturzeit auf acht Wochen. Geerntet wird in der Regel bis Mitte November.

Wie der Vater so der Sohn

1996 übernahm Ralf Westphalen den Hof von seinem Vater Heinrich. Der fing vor 50 Jahren mit zwei Hektar Land ganz klein an, als Autodidakt und aus purer Lust an der Gärtnerei. Heute bewirtschaftet der Sohn 34 Hektar Eigen- und Pachtland, immer noch eine überschaubare Größe. Wie der Vater kümmert sich Ralf Westphalen mit Hingabe und zwei grünen Daumen um seine Pflanzen, ob draußen auf dem Feld oder drinnen in seinem Gewächshaus, wo er für den Eigenbedarf und einen kleinen Straßenverkauf unter anderem Erdbeeren, Brokkoli, Kohlrabi und Tomaten züchtet. An seiner Heimat schätzt er die ehrlichen, bodenständigen Menschen, das flache Land, „wo kein Berg und kein Wald den Weitblick stört“, und besonders den Wind: „Der weht meistens von Westen, das bedeutet frische, saubere Luft von der Nordsee“, sagt der Gärtner, „dadurch haben wir kaum Ungeziefer und Pilzbefall.“ Auch Menschen tut Seeluft bekanntlich gut. Nach Feierabend steigt Ralf Westphalen manchmal auf den Deich und lässt sich ordentlich durchpusten. 

Frisch vom feld bis
in deinen REWE Markt

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