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Möhrenbauer

Michael Schmitz

Die Möhre

Michael Schmitz

Möhrenbauer

Schöne langbeinige Möhren

Als Fünfjähriger saß Michael Schmitz zum ersten Mal auf einem Traktor. Spätestens da war klar, dass er mal Landwirt werden will – wie sein Vater, Großvater und Urgroßvater. Der rheinische Vierkanthof der Familie liegt in Linnich in der Köln-Aachener Bucht. Wohnhaus und Scheunen sind im Quadrat um ein Atrium angeordnet. In einer Scheune standen früher 50 Kühe, in einer anderen sechs Pferde, mit denen Schmitz’ Vater anfangs noch die Feldarbeit verrichtet hat. Heute führt der Sohn wie die meisten Berufskollegen in seiner Region einen reinen Ackerbaubetrieb. Neben Getreide, Kartoffeln, Zuckerrüben und Mais baut er auf 30 Hektar Speisemöhren für REWE Regional an.

Der Bauernhof

Früher PS, heute GPS

Der Landwirt verbringt mehr Zeit im Büro als draußen. Und die Technik hat sich enorm weiterentwickelt. Wenn er jetzt etwa zur Karottenaussaat auf dem Traktor sitzt, muss er diesen nicht mehr lenken. Die GPS-Navigation sorgt dafür, dass die Saat in schnurgeraden Bahnen ausgebracht wird. Kein bisschen Ackerfläche geht verloren. „Der Boden muss frei von Knubbeln oder Steinen sein, damit die Möhre schön gerade wächst. Und der Pflanzabstand muss passen, sonst wird sie zu dürr oder so dick wie ein Rettich!“, übertreibt Schmitz lachend. Kein Problem für seine „Multi-Tasking“-Pflanzmaschine: Messer lockern und fräsen den Boden, Bleche formen Dämme, Kufen ziehen Rillen, über eine Lochscheibe werden per Vakuumtechnik einzelne Samen abgelegt – 150 Körnchen pro laufendem Meter, und ein Zustreicher bedeckt sie zum Schluss mit Erde. 

Möhren im Winterschlaf

Die Lössböden im Rheinland erlauben Schmitz den Anbau von Lagermöhren: Nach der Aussaat im April und Mai laufen sie nach etwa vier Wochen auf, wachsen dann den ganzen Sommer über heran, werden nach Bedarf gedüngt, gewässert und von Unkraut befreit und erst im Oktober geerntet. „Zuhause im Lager versetze ich sie, in Lösserde eingebettet, bei 0,5 Grad in einen Winterschlaf. So bleiben sie frisch und knackig, bis sie ab Frühjahr in den Handel kommen“, erklärt der Bauer. Zum Essen bevorzugt er übrigens weich gegarte Wurzeln, am liebsten in Form von Kartoffel-Möhrenstampf.
Auf ein und demselben Acker baut er nur alle sechs bis sieben Jahre Möhren an. Durch eine weite Fruchtfolge schont er einerseits den Boden und hält andererseits Krankheiten und Schädlinge in Schach.

Der Rheinländer kann sich keinen spannenderen und schöneren Beruf vorstellen. Er fragt sich, ob seine kleine Tochter eines Tages den Hof übernehmen wird? Sie ist jetzt fünf. Zeit für die erste Traktorfahrt. 

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