Lauchzwiebel
Gemüse Martin Schlosser

WELTENBUMMLER MIT LIEBE ZUR REGION

In Lüneburg steht „Weißes Gold“ für Salz, in Meißen für Porzellan und in Schifferstadt für Rettich: Die selbsternannte „Rettichmetropole“ in der Vorderpfalz feiert jeden Sommer das Rettichfest, krönt eine Rettichkönigin und lockt mit zahlreichen Rettichspezialitäten. Der Juniorchef des Gemüsebaubetriebs Schlosser ist stolz, zum Fest prächtige Exemplare beisteuern zu können: „Unsere stattlichsten Rettiche sind über 60 Zentimeter lang und bringen 2,5 Kilo auf die Waage!“ Martin Schlosser mag die scharfe Rübe am liebsten in Form von Salat: „Grob geraspelt mit einer Marinade aus Essig und Öl, Salz, Pfeffer und Schnittlauch. Und dazu esse ich gern ein paar Scheiben Pfälzer Blutwurst.“ Neben Rettich baut der Betrieb auf insgesamt 1.300 Hektar schwerpunktmäßig Karotten an, außerdem Lauchzwiebeln, Mairüben und Radieschen, die kleinen Verwandten des Rettichs.

Impressionen

MILDES KLIMA VERLÄNGERT DIE GEMÜSESAISON

Wenige Frosttage, rund 2.000 Sonnenstunden im Jahr und ein Mosaik aus Sand-, Lehm- und Lössböden machen die Pfalz zu einer idealen Gemüseanbauregion mit extralanger Erntezeit: „Von Juni bis in den Januar hinein können wir erntefrische Karotten anbieten, und unsere Lauchzwiebeln kultivieren wir sogar über den Winter“, erklärt der Geschäftsführer. „Wir säen sie im Herbst aus, und bereits im März liegen die knackfrischen Zwiebelbunde im Supermarktregal. Früher geht’s nicht!“ Seit 2015 können sich auch REWE-Kunden aus Rheinland-Pfalz mit gesundem Wurzel- und Zwiebelgemüse der Familie eindecken. Als Partner von REWE Regional möchten die Schlossers ihre Verbundenheit mit Land und Leuten stärken.


WICHTIGE LEHR- UND WANDERJAHRE

Die Heimat, der Hof und seine Familie bedeuten Martin Schlosser alles. Und dass ihm seine Verpflichtungen nur wenig Urlaubszeit lassen, sei für ihn völlig okay. Ein Grund dafür ist, dass er schon viel von der Welt sehen durfte, bevor er Wurzeln schlug und Verantwortung übernahm: Nach seiner Lehre zum Groß- und Außenhandelskaufmann und drei Jahren praktischer Arbeit im heimischen Betrieb ging es los: „Fünf Jahre bin ich als Backpacker umhergereist, erst durch halb Europa, später durch Australien, Neuseeland und die USA. Überall habe ich auf Farmen gejobbt, um mir mein Abenteuer zu finanzieren“, erzählt er. Von den Erfahrungen zehrt er noch heute: „Ich weiß, was es heißt, von früh bis spät zu ackern – und wie wichtig es ist, dabei immer respektvoll und fair angeleitet zu werden. Einmal wurde ich von einer australischen Möhrenfarmerin wegen Kleinigkeiten angebrüllt. Das vergesse ich nie.“ Rund 600 Saisonkräfte helfen der Pfälzer Familie auf den Äckern, in der Wasch- und Verpackungshalle. „Viele Frauen und Männer kommen seit über 15 Jahren zu uns“, freut sich Martin Schlosser. „Wir tanzen traditionell zusammen in den Mai und feiern ein großes Grillfest im Herbst.“ Klar, dass dazu auch wieder feldfrisches Schlosser-Gemüse auf den Tisch kommt.

Möhre

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