Erdbeere
REWE Kaufmann Stefan Lenk
Erdbeerbauer Eberhard Schmücker

Zwei Familien, ein gemeinsames Ziel

Eberhard Schmücker übernahm vor über 25 Jahren den Familienbetrieb. Die Geschichte des Hofes lässt sich bis ins 14. Jahrhundert zurückverfolgen. Heute bewirtschaften sie eine Fläche von 120 Hektar. Dort gedeihen Spargel, Blaubeeren, Süßkirschen, Äpfel, Birnen und ihre berühmten Erdbeeren. Mit Stefan Lenk haben sie das Glück, einen Partner zu haben, der die Zusammenarbeit der beiden Familienunternehmen auch an die nächste Generation weitergeben möchte.

Nach der Übernahme setzte Eberhard Schmücker die Umstellung des Hofs auf Obstbau-und Gemüsesonderkulturen fort. Zuvor wurden dort Ackerbau und Viehzucht betrieben. Er wollte lieber die Kulturen anbauen, die ihm selbst am besten schmeckten und am Herzen lagen. In diesen Kulturen verbringt er jetzt auch am liebsten seine Zeit. Wenn der Spargel im zeitigen Frühjahr seine ersten strahlend weißen Stangen aus den Dämmen schiebt, oder die Zeit für die Erdbeerernte gekommen ist, freut er sich besonders, weil er das Ergebnis eines Jahres Arbeit sehen kann. Und die Ernteergebnisse können sich sehen und schmecken lassen: „Die Qualität der Erdbeeren ist hervorragend. Und den Schmücker-Hof kennt hier auch jeder. Die riesigen Felder, zu denen man sonntags mit seiner Familie fahren kann, um selbst Erdbeeren zu pflücken. Im Anschluss kann man sich dort im Hof-Café einen schönen Nachmittag machen.“ Lenk hat diese gute Geschäftsbeziehung von seinem Vater geerbt – und führt sie genauso erfolgreich fort. Schmücker und Lenk können offen miteinander reden und haben bisher für jedes Problem eine gemeinsame Lösung gefunden.

Impressionen

Produkte besser verstehen

Eberhard Schmücker schätzt an Stefan Lenk, dass dieser so großen Wert auf die Ausbildung seiner Mitarbeiter legt. Im letzten Jahr ist eine große Gruppe von Lenks Mitarbeitern, darunter dessen Ehefrau und Sohn, auf dem Schmücker-Hof gewesen. Sohn Moritz hat zum ersten Mal eine Spargelstange gestochen und hat darüber eine neue Ehrfurcht für das Produkt entwickelt. Neben dem reinen Wissensgewinn ist das auch ein Ziel von Stefan Lenk, der selbst großen Respekt vor der Landwirtschaft hat: „Was da an Arbeit, an Risiken, an Energie vonnöten ist – unglaublich. Gerade bei frischen Produkten. Frische ist die größte Chance, aber auch die größte Herausforderung. Dass meine Mitarbeiter und Auszubildenden das sehen können, steht für mich weit oben auf der Agenda. Außerdem können sie ihrer Arbeit mit viel mehr Überzeugung nachgehen, wenn sie verstehen, wo das herkommt, was sie verkaufen.“


Zwei starke Familien

Der Begriff „Familienunternehmen“ schließt für Lenk die Geschäftsfamilie mit ein; er ist stolz auf jeden seiner Mitarbeiter. Seine Familie im eigentlichen Sinne ist vollständig ins Unternehmen eingestiegen. Seine Frau leitet mit ihm zusammen neun Märkte. Zwei seiner Söhne absolvieren aktuell eine Ausbildung zum Fleischer und Einzelhandelskaufmann, der dritte Sohn ist bereits Handelsfachwirt und macht gerade seinen Betriebswirt. Eberhard Schmücker findet das erstrebenswert: „Ich sehe mit Freude, dass seine Kinder in seine Fußstapfen treten. Ich glaube, dass es sich bei uns im Betrieb ebenso entwickeln wird, und ich würde mich sehr freuen, wenn unsere Zusammenarbeit auch noch in die nächste Generation übergeht. Es tut der Region gut, wenn diese Strukturen erhalten bleiben. Das Internet verändert die Welt und Herr Lenk und ich stehen vor denselben Herausforderungen. Ich bin jedoch guter Dinge, dass unsere Familien diese in Zukunft gemeinsam meistern werden."


Zu den Personen:

Stefan Lenk ist sehr stark mit der Region verwurzelt. Ein Freund sagte ihm damals: „Du wohnst immer da, wo deine Freunde sind.“ Dies kann er nur bestätigen, er würde nie aus Bochum wegziehen. Er ist ein echtes Regionskind.

Eberhard Schmücker freut sich darüber, dass das Interesse an der Herkunft ihrer Lebensmittel steigt. Viele von ihnen rufen bei ihm auf dem Hof an, um sich zu informieren. Dabei findet er es besonders lustig, wenn sie ihn auch mal fragen, wieso ihre eigenen Erdbeeren nicht so schön sind wie seine.

Möhre

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