Tomate
Tomaten Wolfgang Steiner

HEISSES THERMALWASSER HEIZT TOMATEN EIN

Ein heißer Schatz tief unter Bayern lässt Tomaten, Paprika und Erdbeeren sprießen: Gemüsebau Steiner beheizt sein Gewächshaus in Kirchweidach mit Erdwärme. Das ist bisher einzigartig in Deutschland und bescherte dem beschaulichen Ort im Landkreis Altötting unverhoffte Berühmtheit. Der Familienbetrieb arbeitet konsequent nachhaltig und CO2-frei, und REWE ist froh, ihn als exklusiven Partner gewonnen zu haben. Allerdings kommen nur Marktkunden in Bayern in den Genuss der von der Erde gewärmten Früchte, denn auch kurze Lieferwege gehören zum Umweltkonzept.

Impressionen

KATZENSPRUNG ÜBER DIE GRENZE

Die Steiners sind Österreicher und wohnen nach wie vor in Hochburg-Ach im Innviertel. Nach Erfolgen mit der heimischen Baumschule und den Heidelbeerfeldern zum Selberpflücken träumte Josef Steiner von einer eigenen Gemüseplantage unter Glas. Wichtig war ihm ein Grüne-Energie-Konzept. Er suchte ein Kraftwerk, dessen Abwärme er hätte nutzen können, doch dann erfuhr er von der Geothermie-Bohrung in Kirchweidach und war sofort Feuer und Flamme. Dafür überquerte der Unternehmer gern die nahe Grenze: „Kirchweidach liegt nur 17 Kilometer von uns entfernt – außerdem: Das Innviertel gehörte früher mal zu Bayern, wir sind ein Menschenschlag und sprechen denselben Dialekt.“ Direkt neben dem Bohrplatz konnte Josef Steiner seinen „Glaspalast“ errichten, der mit 19,6 Hektar zu den größten der Republik zählt.


WASSERDAMPF AUS 3.500 METER TIEFE

Angezapft wurde ein sogenannter Aquifer rund 3.500 Meter tief im Malmkarst-Gestein: Das hochgepumpte bis zu 124 Grad heiße Wasser-Dampf-Gemisch gibt seine Energie über einen Wärmetauscher an einen separaten Heizungskreislauf im Treibhaus ab. Danach fließt es abgekühlt über eine zweite Bohrung zurück in die Erde, wo es sich rasch wieder erhitzt. „So sparen wir jährlich theoretisch 8 Millionen Kubikmeter Erdgas oder 8 Millionen Liter Heizöl ein“, sagt Josef Steiner begeistert. „Oder monatlich das, was 300 Einfamilienhäuser im Jahr verbrauchen!“, ergänzt sein Sohn Wolfgang.


EINFACH MACHEN!

So besonders wie der Betrieb sind auch seine beiden Chefs: leidenschaftliche „Macher-Typen“. Josef Steiner ist von Haus aus Molkerei- und Käsermeister, auch Wolfgang Steiner stieg als Informatiker quer in das Obst- und Gemüsebusiness ein. Dass er mit Mitte 20 schon die Geschäfte führen darf, sagt einiges über ihn und seinen Vater aus. Wolfgang Steiner lobt: „Ich finde es super, dass Papa ein so nachhaltiges Projekt aufgebaut und damit an das Wohl der folgenden Generationen gedacht hat.“ Dazu gehört auch, dass der Betrieb mit selbst erzeugtem Solarstrom arbeitet, mit Regenwasser bewässert und statt Chemie Nützlinge gegen Schädlinge einsetzt.


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