Ei
Bio-Landwirt Wilhelm Knöpfle
REWE Marktmanagerin Gertrud Deininger

Wie aus alten Bekannten Geschäftspartner wurden

Wilhelm Knöpfle könnte nie in der Stadt leben. Er liebt die vielfältige Landschaft und Artenvielfalt Südbayerns und die Nähe zur Natur im Allgemeinen. Gertrud Deininger geht es da ganz ähnlich: Die lebensfrohe Marktmanagerin wohnt in Burtenbach, wo Wilhelm Knöpfles Ehefrau ursprünglich herkommt. Umgekehrt ist eine Kollegin von Gertrud Deininger eine Nachbarin von Knöpfles Hof. Durch Schnittstellen dieser Art kennen sie sich schon ewig.

Als Gertrud Deininger die Leitung des neuen REWE Marktes vor sieben Jahren übernahm, besichtigte sie kurz darauf den Biohof Knöpfle: Sie wollte ihn sofort als Lieferanten gewinnen. „Sie ist sehr interessiert und sorgt dafür, dass unsere Produkte im Markt gut präsentiert und verkauft werden. Sie hängt sich richtig rein für uns“, schwärmt Knöpfle. Umgekehrt ist Deininger als große Tierfreundin begeistert von den Bedingungen, unter denen die Tiere auf dem Hof leben.

Impressionen

Tiny-House-Movement bei Hühnern angekommen

Das Besondere bei den Hühnern der Knöpfles ist, dass sie in „Hühnermobilen“ wohnen. Das sind mobile Ställe – Tiny Houses für Hühner sozusagen. Davon haben sie mittlerweile sechs Stück, in denen jeweils 120 Hühner leben. Sie werden von Wiese zu Wiese gefahren, rundherum wird ein flexibler Zaun aufgestellt. So haben die Hühner immer frisches Gras zum Picken. Durch die natürliche Haltung ohne künstliches Licht leben die Vögel mit den Jahreszeiten. So ist es zum Beispiel ganz normal, dass sie in der dunklen Jahreszeit weniger Eier legen. Das ist den meisten Menschen nicht bekannt. Wenn dem Markt deswegen einmal weniger Eier geliefert werden und die Kunden sich darüber wundern, klärt Frau Deininger sie auf. „Man muss es dem Kunden einfach erklären, dann ist das kein Problem. Sie legen schließlich Wert auf Natürlichkeit.“ Wenn die Legeleistung der Hühner altersbedingt nachlässt, werden sie nicht geschlachtet, sondern an kleinere Betriebe und Privatpersonen abgegeben – vergleichbar mit Sportlern, die ihre Profi-Karriere beenden und dann in die Werbung gehen. Deiningers Nachbar zum Beispiel hält seit Jahren einige von diesen Hühnern. Diese scheinen allerdings nicht die einzigen Werbeträger zu sein.


Viel los auf dem Hof

Wilhelm Knöpfle fing schon an sich zu wundern, dass auf seinem Hof zunehmend mehr Verkehr herrscht. Immer zahlreicher werden die Menschen, die vorbeikommen, um ihn sich anzusehen. Hier hat natürlich Gertrud Deininger ihre Finger im Spiel: Vor allem den Kindern rät sie gerne, doch einmal mit ihren Eltern zu Knöpfles zu fahren, wenn sie sehen möchten, woher die Eier kommen. Einmal ist sogar ein Kunde auf direktem Wege von dem REWE Markt zu dem Biohof gefahren, nur um den Knöpfles Bescheid zu geben, dass ihre breiten Eiernudeln dort vergriffen sind – ob sie daran möglichst schnell etwas zu verändern gedächten? Seitdem ist es unter den Geschäftspartnern ein Running Gag, bei der Nudelbestellung immer noch eine extra Portion breite Eiernudeln mitzubestellen. Gewöhnlich kommen die Besucher jedoch aus Interesse und der schönen Atmosphäre des Hofes wegen. Was die Zukunft dieser tollen Zusammenarbeit bringen soll? Es soll erst einmal alles genauso bleiben, wie es ist. „Ich genieße, wie alles zur Zeit läuft“, meint Wilhelm Knöpfle. „Es muss sich nicht alles zu immer noch mehr Leistung und Stress hin entwickeln. Ich mag es, dass wir überschaubar bleiben. Gerade ist es einfach schön.“


Zu den Personen:

Gertrud Deininger ist seit sieben Jahren Marktmanagerin. Ihr grundsätzliches Credo ist „Leben und leben lassen“. Sie liebt ihre Region über alles, deswegen unterstützt sie auch den lokalen Tierschutzverein und sammelt mit Events Spenden für den Kindergarten oder ihren indischen Pfarrer, der damit ein Krankenhaus in Indien finanziert, in dem es kein Kastensystem gibt.

Wilhelm Knöpfle betreibt seinen Hof mit seiner Frau und seiner Tochter. 30 Jahre schon, vor zwölf Jahren haben sie komplett auf Bio umgestellt. Er ist eigentlich gelernter Kfz-Mechaniker, aber einen eigenen Hof zu haben war immer sein Traum. Der schönste Moment jeden Morgen ist für ihn, wenn er sieht, dass alle Tiere gesund sind.

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