Salat
Erzeuger Albert Kunna

FAMILIENBETRIEB SEIT 1903

Oskar Kunna, Albert Kunnas Urgroßvater, war Hofgärtner am Lersner’schen Schloss seines Heimatorts Nieder-Erlenbach. Um sich etwas dazuzuverdienen, begann er, Gemüsesamen zu vermehren. Aus seinem 1903 gegründeten Saatgutbetrieb erwuchs später eine Gemüsegärtnerei, und in den 1960er-Jahren kamen noch Blumen dazu. Heute setzt die vierte Generation, Albert Kunna mit Frau Bärbel und Schwester Ellen, das erfolgreiche Familienwerk fort: Mit ihren Mitarbeitern und Saisonhelfern kultivieren sie Freilandrosen und Beet- und Balkonblumen unter Glas, der Fokus aber liegt – mit 45 Hektar Anbaufläche – auf Freilandgemüse für REWE Regional „aus Hessen“.

Impressionen

KAUFEN, WO’S WÄCHST

Die Kunnas sind eng verwurzelt mit ihrer Region und vermarkten ihre Produkte ganz bewusst nur im Umkreis. Einen kleinen Teil auch über den eigenen Hofladen. Ihr Unternehmensmotto drückt ihre Überzeugung aus: „Kaufen, wo’s wächst.“ Apropos wo: Nieder-Erlenbach gehört seit 1972 zu Frankfurt und bildet den nördlichsten Zipfel der Mainmetropole.


„MÄUSCHEN SPIELEN“ IN DER GEMÜSEABTEILUNG

Die direkte Zusammenarbeit mit REWE besteht schon seit etwa 40 Jahren. Albert Kunna erzählt, er gehe gern bei verschiedenen REWE-Märkten im Rhein-Main-Gebiet einkaufen – auch, um ein wenig Mäuschen zu spielen: „Ich gucke mir an, wie unser Gemüse dort schön in der Auslage präsentiert wird – und wo die Kunden bevorzugt hingreifen“, so

Kunna schmunzelnd. Zum Kopfsalat oder Lollo-Salat? Oder zum Chinakohl, Rot- oder Weißkohl, Stauden- oder Knollensellerie?

Alle Gemüsesorten landen von der ersten bis zur letzten Ernte frisch vom Feld direkt im Markt. Die Kohlsorten und der Knollensellerie sind zusätzlich lagerfähig: In ihren Genuss kommen REWE-Kunden also auch in der Winterzeit. Die Kunnas selbst genießen ihren Kohl übrigens am liebsten in dem Gericht „Rippchen mit Kraut“.


BAUERNKULTUR SEIT DER JUNGSTEINZEIT

„Gerade der Kohl gedeiht hier bei uns in der sogenannten Südlichen Wetterau hervorragend“, erzählt Kunna. „Unsere sandigen Lehmböden halten das Wasser gut fest, so haben wir auch in regenarmen Perioden keine Sorgen.“ Die fruchtbaren, ertragreichen Böden wussten schon die Menschen in der Jungsteinzeit zu schätzen, die damals bereits in der hessischen Wetterau siedelten und Landwirtschaft betrieben. Die Region ist damit eine der ältesten Kulturlandschaften Deutschlands.

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